Junkerprüfung und Ritterschlag
Es war einmal wieder soweit: ein Junker hatte nach Meinung des Junkermeistes die Befähigung, zum Ritter geschlagen zu werden: unser Junker Thomas-Carl. Das musste er natürlich erstmal beweisen. Deshalb wurde er vom stv. Schulrat Ritter Hupf-ich ausgiebig befragt. Die Antworten von Junker Thomas-Carl, ließen aber schon direkt erkennen, dass er die Regeln von Spiegel und Ceremoniale sowie die Ideale des schlaraffischen Spiels tief verinnerlicht hatte. Seine Ritterarbeit setzte dieser Erkenntnis die Krone auf. So fiel auch das Votum ohne langes Zögern mit “Bestanden!” aus.
In der Woche darauf fand dann der feierliche Ritterschlag statt. Viele Sassen aus befreundeten Reichen, gaben dem zu Schlagenden die Ehre und bereicherten die festliche Stimmung mit Ihren Farben. Unter der Anleitung von Ceremonienmeister Ritter Hearth-Rath führte der Oberschlaraffe des Äußeren, Ritter Panta-los, die Zeremonie würdevoll durch. So wurde aus dem Junker Thomas-Carl der Ritter AsopiraM, der jagende Lycaenide. Der Rittername ist eine Reminiszenz an den weiland Ritter Mariposa aus dem hohen Reich Lympurgia, der den profanen Herrn Reichenberg zur Schlaraffia brachte. Man muss nur den Ritternamen rückwärts lesen.


